Branche: Ärztinnen und Ärzte
Die Patientensuche hat sich verlagert. Nicht mehr die Empfehlung im Bekanntenkreis steht am Anfang, sondern eine Suchanfrage: „hautarzt wien wahlarzt“, „internist 1090 termin“, „schmerzen knie welcher arzt“. Wer dort nicht in den ersten Ergebnissen und im Kartenpaket erscheint, wird nicht kontaktiert — auch bei tadelloser fachlicher Reputation.
SEO für Arztpraxen heißt: in genau diesen Momenten auffindbar sein. Mit sachlicher Information, die den Vorgaben des Ärztegesetzes und der Werberichtlinie der Österreichischen Ärztekammer entspricht.
Master Marketing, WU Wien
Selbständig seit 2020
35+ SEO-Projekte
Erfahrung mit Kammerberufen
Google-Bewertung 5,0 ★
Was erlaubt ist
Viele Ordinationen verzichten auf Online-Marketing, weil sie ein pauschales Werbeverbot vermuten. Das Ärztegesetz formuliert enger: § 53 ÄrzteG 1998 verpflichtet dazu, sich jeder unsachlichen, unwahren oder das Standesansehen beeinträchtigenden Information zu enthalten. Die Werberichtlinie der Österreichischen Ärztekammer, erlassen auf Basis von § 53 Abs. 4 ÄrzteG, konkretisiert das.
Verboten ist damit die reklamehafte, vergleichende oder anpreisende Darstellung. Nicht verboten ist sachliche, wahre und berufsbezogene Information — also genau das, woraus gutes SEO besteht: eine klare Leistungsbeschreibung, ein erklärender Beitrag zu einem Krankheitsbild, ein vollständig gepflegtes Praxisprofil.
Für Sie heißt das: Der Kanal steht offen. Und weil ein großer Teil der Kolleginnen und Kollegen ihn aus Unsicherheit nicht nutzt, ist der Wettbewerb dort geringer als in fast jeder anderen Branche mit vergleichbarer Nachfrage.
Warum Google hier besonders streng ist
Gesundheitsthemen fallen unter „Your Money or Your Life“. Google bewertet solche Inhalte nach verschärften Qualitätsmaßstäben (E-E-A-T). Eine Ordination mit namentlich zeichnenden Ärztinnen und Ärzten, ÖÄK-Eintragung und nachvollziehbaren Qualifikationen hat gegenüber anonymen Gesundheitsportalen einen strukturellen Vorteil.
Warum ganz oben
Wer einen Termin braucht, vergleicht keine zwanzig Ordinationen. Er öffnet zwei oder drei Ergebnisse und ruft an. Auf dem Smartphone füllen Kartenpaket und die ersten Treffer den gesamten sichtbaren Bereich — alles darunter existiert praktisch nicht.
99,1 %
aller Klicks gehen an die ersten 10 Ergebnisse
60 %
Wahrscheinlichkeit für einen Klick auf Platz 1
16 %
gehen an Platz 2
8 %
gehen an Platz 3
Datenbasis: Klickverteilungsstudien, u. a. Sistrix. Bei ortsbezogenen Arztsuchen kommt hinzu, dass über den organischen Ergebnissen das Kartenpaket mit drei Einträgen steht — die Sichtbarkeit dort ist für eine Ordination oft wichtiger als jede klassische Position.
Wie Patienten suchen
Symptomsuche — „knieschmerzen welcher arzt“, „ständig müde ursachen“. Der Suchende weiß noch nicht, welche Fachrichtung zuständig ist. Wer hier mit einem verständlichen Beitrag erscheint, wird zur ersten Anlaufstelle — lange bevor überhaupt eine Praxis gesucht wird. Das ist der wertvollste und am seltensten besetzte Bereich.
Fachrichtung plus Ort — „dermatologe 1070“, „internist wien wahlarzt“. Hier ist die Entscheidung gefallen, es fehlt nur der Anbieter. Kaufabsicht maximal, Wettbewerb mittel. Entscheidend sind Kartenpaket, Bewertungen und eine Seite, die genau diese Kombination bedient.
Leistungssuche — „hautkrebsvorsorge wien kosten“, „ultraschall schilddrüse wien“. Besonders relevant für Selbstzahler- und Wahlarztleistungen. Der Suchende will Ablauf, Dauer und Kosten wissen. Wer diese Fragen sachlich beantwortet, gewinnt den Termin — auch gegen günstigere Anbieter.
Die Konsequenz
Für jedes dieser Muster braucht es eine eigene Seite. Eine einzige Leistungsübersicht deckt keines davon vollständig ab — das ist der häufigste Grund, warum Ordinationswebsites nicht ranken.
Was dazugehört
Jedes Projekt beginnt mit Analyse: Ist-Zustand, Wettbewerb im Einzugsgebiet und eine Keyword-Recherche in Alltagssprache. Erst danach wird optimiert.
01
Analyse · zu Projektbeginn
Ich erhebe, wonach Patienten in Ihrem Einzugsgebiet tatsächlich suchen — in Alltagssprache, nicht in medizinischer Terminologie.
Niemand sucht nach „Dermatoskopie“, gesucht wird nach „Muttermal untersuchen lassen“. Wer für den Fachbegriff optimiert, optimiert an der Nachfrage vorbei.
02
Analyse · parallel zu Schritt 01
Welche Ordinationen und welche Gesundheitsportale sind für Ihre Begriffe sichtbar? Ich prüfe deren Seitenstrukturen, Bewertungsprofile und Backlinks.
Daraus leite ich ab, welche Lücken für Sie realistisch erreichbar sind — und welche Begriffe den Aufwand nicht lohnen.
03
Umsetzung · auf Ihrer Website
Alles, was auf Ihrer Website selbst passiert:
04
Umsetzung · außerhalb Ihrer Website
Damit Ihre Ordination im Netz eindeutig zuordenbar und anerkannt ist:
Wichtiger als die Anzahl ist die Einheitlichkeit: Abweichende Adressen oder Telefonnummern schwächen das Signal, weil Google die Ordination nicht sicher zuordnen kann.
05
Ergebnis · Messbarkeit
Nicht Klickzahlen, sondern das, was für die Ordination zählt:
Noch Fragen?
Im Erstgespräch sage ich Ihnen, wo bei Ihnen der kürzeste Weg zu Sichtbarkeit liegt — und welche Begriffe Sie vorerst ignorieren sollten.
oder anrufen: +43 676 718 29 19
Regionale Sichtbarkeit
Bei ortsbezogenen Suchen steht über den organischen Ergebnissen das Kartenpaket mit drei Einträgen. Auf dem Smartphone füllt es fast den ganzen ersten Bildschirm. Für eine Ordination ist die Sichtbarkeit dort häufig wichtiger als jede klassische Position.
Dazu gehört ein vollständig gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Fachrichtung, Leistungen und Ordinationszeiten inklusive Feiertagsregelung, eine Bewertungsstrategie im berufsrechtlich Zulässigen sowie einheitliche Daten über Arztverzeichnisse, Kammerlisten und Kartendienste hinweg. Mehrere Standorte werden sauber getrennt geführt.
Diese Arbeit wirkt schneller als klassisches SEO. Ein vernachlässigtes Unternehmensprofil zu vervollständigen zeigt oft innerhalb weniger Wochen Wirkung.
Mehr dazu
Wie lokale Sichtbarkeit im Detail funktioniert — Kategorien, Bewertungen, NAP-Konsistenz — steht auf der Seite zu Local SEO.
Wer Sie begleitet
Ich bin Nikita Ielanskyi, SEO-Berater in Wien — Master in Marketing der WU Wien, seit 2020 selbständig, über 35 Projekte. Meine ersten Berufsjahre habe ich in drei Steuerberatungskanzleien verbracht, also in einem Kammerberuf mit eigener Werberichtlinie, Verschwiegenheitspflicht und einem Standesansehen, das man nicht beschädigt.
Die Ausgangslage in einer Ordination ist vergleichbar: berechtigte Zurückhaltung gegenüber Marketing, wenig Zeit neben dem Kerngeschäft, und ein Kanal, den kaum jemand konsequent nutzt. Ich weiß daher, wie ein Vorschlag aussehen muss, damit er zwischen Ordinationszeiten umsetzbar bleibt — und wo die Grenze verläuft.
Was ich nicht verspreche: eine Garantie auf Platz 1. Rankings vergibt allein Google. Was Sie bekommen, ist priorisierte Arbeit, Transparenz und messbare Kennzahlen.
2020
selbständig seit
35+
SEO-Projekte
5,0
★ Google-Bewertung
Leistungsumfang
Sie bauen sich damit eine nachhaltige Grundlage auf, statt einzelne Maßnahmen zu bestellen.
„Er versteht es, komplexe Suchmaschinenoptimierung verständlich zu erklären — und liefert messbare Ergebnisse. Dank seiner Beratung konnten wir unsere organische Reichweite deutlich steigern.“
Kundenstimme · Google-Bewertung 5,0 ★
Kostenlose Erstberatung
Vor dem Termin prüfe ich, für welche Suchanfragen Ihre Praxis gefunden wird, wie Ihr Google-Unternehmensprofil aufgestellt ist und wo Ihre Mitbewerber im Bezirk stehen. Sie müssen nichts vorbereiten.
oder anrufen: +43 676 718 29 19
FAQ
Ja, wenn die Inhalte sachlich, wahr und berufsbezogen sind. § 53 ÄrzteG 1998 verbietet unsachliche, unwahre und das Standesansehen beeinträchtigende Information — nicht Sichtbarkeit an sich. Die Werberichtlinie der Österreichischen Ärztekammer konkretisiert das. Eine gut strukturierte Ordinationswebsite mit verständlichen Patienteninformationen bewegt sich innerhalb dieses Rahmens. Grenzwertige Formulierungen stimme ich mit Ihnen ab.
Am Google-Unternehmensprofil zeigen sich Effekte oft in vier bis acht Wochen. Leistungs- und Bezirkssuchen bewegen sich meist in drei bis fünf Monaten. Breite Begriffe wie „arzt wien“ sind selten das lohnende Ziel — dort ist der Wettbewerb hoch und die Absicht des Suchenden unklar.
Das hängt vom Umsetzungsvolumen ab. Wenn laufend viele Inhalte produziert und mehrere Standorte betreut werden müssen, ist eine Agentur mit entsprechender Kapazität sinnvoll. Für eine einzelne Ordination ist ein Berater meist der günstigere und schnellere Weg: keine Account-Ebene, kein Overhead, direkter Kontakt.
Nein. Struktur, Keyword-Ausrichtung und suchmaschinengerechte Aufbereitung übernehme ich. Bei Ihnen bleibt die medizinische Prüfung und Freigabe — das ist bei Gesundheitsthemen unverzichtbar und zugleich Ihr größter Vorteil gegenüber anonymen Portalen.
Nach dem Kickoff arbeite ich weitgehend eigenständig und komme mit entscheidungsreifen Vorlagen zurück. Realistisch sind wenige Stunden pro Monat für fachliche Freigaben und ein kurzes Reporting-Gespräch.
Nicht für mehr Patienten — aber oft für die richtigen. Wenn Sie einen Schwerpunkt ausbauen, Wahlarztleistungen positionieren oder gezielt bestimmte Indikationen ansprechen wollen, verändert SEO die Zusammensetzung der Anfragen. Wenn die Auslastung stimmt und der Mix passt, sage ich Ihnen das im Erstgespräch offen.
Im Prinzip dieselbe Arbeit, aber deutlich umfangreicher: mehrere Standorte, mehrere Fachabteilungen, interne Freigabeprozesse und häufig eine eigene Marketingabteilung. Schreiben Sie das bei der Anfrage bitte kurz dazu, dann bereite ich das Erstgespräch entsprechend vor.
Das hängt vom Umfang ab. Eine einmalige SEO Beratung mit Keyword-Set, Struktur und Roadmap läuft zum Festpreis; die laufende Betreuung beginnt bei 1.500 € pro Monat. Ein konkretes Angebot bekommen Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch.
Dann sollte SEO vor der Konzeptphase mit am Tisch sitzen, sonst gehen bestehende Rankings verloren. Details dazu auf der Seite zur Website Relaunch Beratung.
Vor dem Termin prüfe ich Ihre Sichtbarkeit und Ihr Google-Unternehmensprofil und skizziere einen konkreten Aktionsplan. 30 Minuten, kostenlos, ohne Verkaufsdruck.
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